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Mittwoch, Juli 16, 2008
P-Berg Newsticker
+++ Knochenfund auf Baustelle in der Greifswalder Straße, Polizei vermutet wilden Friedhof aus Zweitem Weltkrieg +++ Studie belegt Wegzug junger Familien aus P-Berg +++ Schuluniformen für Turnvater-Jahn-Grundschule, nur Ost-Eltern dagegen +++ Pläne für generationsübergreifenden Spielplatz auf Drachenwiese am Friedrichshain (Werneuchner Wiese) vom Tisch +++ Bürger können sich bis Jahresende zum Kastanienallee-Umbau einbringen, Beteiligungsverfahren beim Tiefbauamt läuft +++ BVV nimmt Immobilien-Investoren für Spielplatzbau in die Pflicht und reagiert damit auf Babyboom +++ Gutachten: Parkplätze in P-Berg zu 100 Prozent ausgelastet, Parkraumbewirtschaftung innerhalb des S-Bahnrings im Gespräch +++ Bisher Platz 5 für Schönhauser Allee als neue Berlin-Hymne auf www.berlin-wunderbar.de +++ Pankower Postleitzahlen-Sampler von Pfefferwerk erschienen +++
Mittwoch, Oktober 31, 2007
Jetzt proben P-Bergs Eltern den Aufstand
Das Chaos an den Schulen im Babyboom-Viertel Prenzlauer Berg geht in die nächste Runde. Gestern protestierten Kinder und Eltern vor der Homer-Grundschule im Bötzowviertel für einen Platz zum neuen Schuljahr.
45 Erstklässler kann die Schule aufnehmen, fast 100 wohnen aber im Einzugsgebiet rund um die Pasteurstraße. "Ich wundere mich über den Grad an Dilettantismus bei der Behörde", ärgert sich Dorthe Ferber, die mit ihrem Sohn Carl demonstriert. Die benachbarte Turnvater Jahn-Grundschule kommt für sie und die meisten anderen Eltern wegen Sport-Orientierung und mäßigem Hort-Angebot nicht infrage.
Zu wenig Plätze wird es 2008 wohl auch an den Grundschulen am Planetarium, am Kollwitzplatz und am Falkplatz geben. Schul-Stadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD) will zur Entlastung die Schinkel-Realschule an der Erich-Weinert-Straße zur Gemeinschaftsschule machen. Frage ist, was aus den Realschülern wird.
Dorthe Ferber und ihre Mitstreiter werden nach Anmeldung der Kinder zum Schulamt geladen. Dort müssen die Eltern erklären, warum ausgerechnet ihr Kind auf diese Grundschule soll. Das können Akademiker-Eltern bestimmt gut. Aber andere?
Zum Thema Schule in Prenzlauer Berg gibt es am 12. November, 20 Uhr, im Ballhaus Ost eine Diskussion mit Stadträtin Zürn und weiteren Experten.
Das meldet heute der Berliner Kurier
45 Erstklässler kann die Schule aufnehmen, fast 100 wohnen aber im Einzugsgebiet rund um die Pasteurstraße. "Ich wundere mich über den Grad an Dilettantismus bei der Behörde", ärgert sich Dorthe Ferber, die mit ihrem Sohn Carl demonstriert. Die benachbarte Turnvater Jahn-Grundschule kommt für sie und die meisten anderen Eltern wegen Sport-Orientierung und mäßigem Hort-Angebot nicht infrage.
Zu wenig Plätze wird es 2008 wohl auch an den Grundschulen am Planetarium, am Kollwitzplatz und am Falkplatz geben. Schul-Stadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD) will zur Entlastung die Schinkel-Realschule an der Erich-Weinert-Straße zur Gemeinschaftsschule machen. Frage ist, was aus den Realschülern wird.
Dorthe Ferber und ihre Mitstreiter werden nach Anmeldung der Kinder zum Schulamt geladen. Dort müssen die Eltern erklären, warum ausgerechnet ihr Kind auf diese Grundschule soll. Das können Akademiker-Eltern bestimmt gut. Aber andere?
Zum Thema Schule in Prenzlauer Berg gibt es am 12. November, 20 Uhr, im Ballhaus Ost eine Diskussion mit Stadträtin Zürn und weiteren Experten.
Das meldet heute der Berliner Kurier
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