Mittwoch, November 23, 2011

Jenz Steiner & DJ V.Raeter - Du hast gelacht [Vide...

SOUNDSTATTBROETCHEN: Jenz Steiner & DJ V.Raeter - Du hast gelacht [Vide...: Eine sehr schöne Videoauskopplung von Jenz Steiner 's letztem Album: " Steiner, wie er singt und lacht ".

Weihnachtsausgabe Funkhaus Prenzlauer Berg

Die nächste Sendung aus dem Funkhaus Prenzlauer Berg mit Jenz Steiner läuft am 14. Dezember 2011 ab 20.30 Uhr auf Piradio 88vier. Für Hörerinnen und Hörer außerhalb Berlins gibt es hier einen Livestream im Internet.

Ey, kieck do mal!

Nacht & Nebel Teaser 3 - 10.12.2011 Terrace Hill from Christian Bikadi on Vimeo.

Dienstag, November 15, 2011

Ab ins Märchenland

Märchenhaft geht es im Funkhaus Prenzlauer Berg zu. Die Märchenerzählerin Dörte Hentschel kommt aus derselben Gegend wie Krabat, aus der Gegend, in der auch heute noch Vogelhochzeit gefeiert wird und das Sandmännchen in sorbischer Sprache ausgestrahlt wird. Heute lebt sie in Berlin. Wie das geht, erzählt sie im Gespräch mit Jenz Steiner. Mittwoch, 16. November auf Piradio 88vier

Freitag, September 16, 2011

Auch vor der Wende gab es Vollidioten ...


und zwar auf beiden Seiten der Mauer. Danach war es dann auch nicht besser.

Greifenhagener unbezahlbar



Frohe Weihnachten! Quadratmetermiete von 6,85 auf 10,37 Euro geht doch, oder?

Freitag, September 09, 2011

Sonntag, September 04, 2011

Depeche Mode in Prenzlauer Berg



Das ist fast eine Vierteljahrhundert her und das DDR-Fernsehen hat den Besuch dokumentiert und "Depeche" interviewt. War schon 'ne krasse Show, die die damals auf die Beine gestellt haben.

Mittwoch, August 24, 2011

Bum Bum Sing Sing

Zur 20. Sendung aus dem Funkhaus Prenzlauer Berg habe ich mir was ganz Besonderes einfallen lassen. P-Berg Chancon meets P-Berg Techno. Morgen spielen ab. 20.30 Uhr "Der singende Tresen" und die Bum Bum Techno DJ's live im gläsernen Studio in der Lottumstraße. Einschalten: auf Piradio 88,4 MHz in Berlin und 90,7 MHz in Brandenburg.http://youtu.be/bzybA4gFsSU

Samstag, Juni 04, 2011

Tell me more, lieber Michael Kiwanuka

Es gibt echt schöne Berlin-Videos, das hier finde ich gerade am schönsten. Wer erkennt welche Drehorte?

Mittwoch, Mai 18, 2011

Ein Jahr Funkhaus Prenzlauer Berg

Zur Geburtstagssendung waren Frieddrums aus Friedrichshain im Funkhaus. Die komplette Sendung kann man hier runterladen (180 MB, mp3).

Sonntag, Mai 15, 2011

Ill Scripts - Dekadenz



Du will nichts missen,
Ich willst nichts missen,
Aber wir werden müssen.
Ich will nichts missen,
Du willst nichts missen,
Aber wir werden müssen.

Heutzutage dreht's sich selbst für kritische Menschen
nur um ficken, representen und giftige Dämpfe,
Rebellion nur ein Lippenbekenntnis?
Auch dein Viertel ist Brennpunkt
all der Glitzer und Glamour,
Babylon, Kid, du musst die Entwicklung bekämpfen,
in Mitte um Prenzlauer Berg, bis zum bitteren Ende..
Sieh die Schickeria und ihre zitternden Hände,
hinter schützdenen Wänden,
doch Tinte drippt bis zum Boden..
Wieso trägt er Versace und du zerschlissene Hosen?
Da sind Arm, Reich und die Differenz,
Auch in deiner City glänzt das Stigma der Dekadenz,
ein dicker Benz rollt über Flüchtlingszelte in der 3. Welt.
Das Gift ist Geld, die Industrie kriminell!
Die mit reinem Gewissen in ihrem Reichtum ersticken,
weil sie nicht wissen wie es ist, Hunger leiden zu müssen
Doch ein Zweck heiligt die Mittel,
Steine für Schüsse [?]
Sieh, wie unsere jugend täglich geistig verkrüppelt,
Progress ist schwer, wie deine ersten, eigenen Schritte.

Donnerstag, Mai 12, 2011

Neuer Telegraph ist draußen

Gleich mit drei Artikeln bin ich in der neuen telegraph-Ausgabe vertreten. In einem geht es um linken Hip Hop in Berlin und Deutschland, der andere Beitrag liefert einen Blick hinter die Kulissen des Freien Radios Pi-Radio. Der dritte Artikel ist eher eine Kurzgeschichte in Dialogform.

Aktuelle Ausgabe hier bestellen! 

Die anderen telegraph-Autoren Autoren widmen sich neuen Aufstandstheorien aus Frankreich, einer verlogenen "Kommunismusdebatte", erfolgreichem Antimilitarismus und Obamas Kuba-Politik. In Deutschland fast unbemerkt, fanden in den USA gerade die größten Massendemonstrationen seit dem Vietnamkrieg statt. Der Grund war das massive Vorgehen reaktionärer Kreise gegen die dortigen Gewerkschaften. Michael Moore hält das für einen Klassenkrieg. Im aktuellen Heft findet man eine Rede, die der bekannte Filmemacher im Verlauf der Kämpfe auf einer Demonstration hielt.

Außerdem gibt es in Ausgabe 122/123 zwei kontroverse Positionen zum Thema "Linkssozialismus", einer sozialistischen Strömung jenseits von Sozialdemokratie und doktrinärem Parteikommunismus im Heft. Die beiden Autoren prüfen seine zeitgenössische politische Bedeutung und die zeithistorische Verortung dieses "Sozialismus zwischen allen Stühlen".

Der telegraph ging als wichtigste Stimme der DDR-Opposition aus den illegal erscheinenden Umweltblättern hervor. Die Redaktion sitzt im Berliner Haus der Demokratie. Das Heft erscheint zurzeit einmal pro Jahr in Doppelausgaben. Die aktuelle Ausgabe ist 120 Seiten stark und kostet sechs Euro.

Aktuelle Ausgabe hier bestellen!
Foto: telegraph, ostbuero

Frieddrums im Funkhaus

Frieddrums sind viele und voll gut. Frieddrums kommen aus Friedrichhain und am Dienstag, 17. Mai ins Funkhaus Prenzlauer Berg.
Die trommelnden F-HainerInnen lüften ab 22.30 Uhr für Jenz Steiner und sein Radiovolk das Geheimnis ihres seit über zehn Jahren ungebrochenen Erfolgs.
Jahr für Jahr hauen Frieddrums ordentlich auf die Pauke,
oder auf's Surdo und Tamborim. Damit haben sie nicht nur tolle Preise gewonnen, sondern auch die Herzen ihres Publikums.

Außerdem hat Steiner wieder neue und unveröffentlichte Musik aus dem Nordosten der Stadt vorgekramt.

Link:
http://www.myspace.com/frieddrums

Frieddrums live auf der Straße

Heute am Kollwitzplatz

Eine Mutter sitzt vorm Café, isst Käsetorte, blickt in ein Schulheft und brüllt ihre Tochter an: "Du bist so dumm. Seit wann schreibt man Jugendorchester denn mit Kaaaahaaa?". Die Tochter lacht und sagt ihrer Mutter ins Gesicht: "Kuh gähnt Ohr Kästort."

Montag, Mai 09, 2011

Berlin Ecke Schönhauser im Auge der Sowjetunion

Kurz-Doku über den Sechsenkünstler

Als Christo den Reichstag Mitte der Neunziger verhüllte, zog es den Sechsenkünstler aka 4rtist.com aus einem südwestdeutschen Dorf nach Berlin, um vor laufenden Kameras seinen Hintern zu enthüllen. Eine Kunstaktion, die in einer Stadt wie Berlin schnell verpufft. Schnell fand er ein anderes Medium, um sich nicht nur ein Denkmal zu setzen, sondern gleich 600.000. Oliver Thomas hat diese kurze Doku über den Mann mit den Farbeimern am Fahrrad gedreht, der das Stadtbild Berlins nachhaltiger geprägt hat als mancher Graffiti-Writer. Viele mögen ihn nicht, viele kennen ihn nicht. Viele fragen sich, was diese weiße sechs im Stadtbild zu bedeuten hat und fahren mit dieser Frage im Hinterkopf zurück in ihre Heimat. Wie man sich auch immer positionieren mag, eines muss man anerkennen: Sein Werk steht für ein Stück Berliner Stadtgeschichte.

4rtist.com from klitorik* on Vimeo.

Wir bleiben alle - Walpurgisnachtdemo gegen Gentrifikation in Berlin

Dienstag, April 19, 2011

Heute im Funkhaus Prenzlauer Berg: Suff Daddy



Das kann ja was werden. Suff Daddy besucht heute Jenz Steiner im Funkhaus P-Berg auf Piradio 88,4 MHz. 22.30 geht es los. Zum Stream geht es hier. Den Mitschnitt der Sendung kann man spätestens Sonntag hier runterladen. Thema der heutigen Sendung: Strahlend wird die Zukunft sein!
Eher einschalten lohnt sich auch. Ab 20 Uhr gehen die Organisatoren des Open Air for Open Minds Festivals in Berlin Weißensee - Vosifa auf Sendung. Foto: Laura Jung


Freitag, April 15, 2011

Funkhaus Prenzlauer Berg am Dienstag, 19. April, 22.30 Uhr

Der ganze Bezirk war letzten August in Aufruhr. Unter der Farbahndecke der Stargarder Straße wurde
bei einer Messfahrt des DRK-ABC-Zuges radioaktive Strahlung festgestellt.
war nur ein Teilchen Cäsium 137. Da strahlten die sommerlochgeplagten Journalisten und beschworen
Prenzlauer Berg zum Berliner Tschernobyl hinauf. Lächerlich erscheint diesen lokale Ereigniss in Anbetracht
der Fukushima-Katastrophe in Japan, fast genau 25 Jahre nach der Reaktor-Explosion in der Sowjetunion.

Jenz Steiner hat diesmal Atomkraftgegner aus Berlin ins Funkhaus Prenzlauer Berg eingeladen, Geschichten und Erlebnisberichte
aus der Zeit nach der Katastrophe zusammengetragen.
Gast-Musiker des Abends ist der Berliner Beat-Produzent Suff Daddy.
Das Aktionsbündnis "Antikapitalistische Walpurgisnacht" wird Jenz Steiner ebenfalls mit einer kurzen Stippvisite
beehren und berichten, was am 30. April alles in Prenzlauer Berg und den Nachbarbezirken los sein wird.

Ansonsten gibt es wieder viel unveröffentlichtes Demo-Material aus Berlin, diesmal von Kapaikos, Giftmaske, den Smoking Thompsons,
von Sebastian Ziesch und Feelinx.

Links:
http://www.myspace.com/suffdaddy
http://walpurgisnacht.blogsport.eu/

Ausblick auf die Funkhaus-Sendung im Mai: Die Samba-Band Frieddrums aus Friedrichshain macht schon etwas Lärm
für den Karneval der Kulturen.

Sonntag, März 27, 2011

Kollwitzstraße 42 - Abriss trotz Genehmigung (21.092.2011, Bln., P-Berg))

Download Funkhaus Prenzlauer Berg März Ausgabe

Amerikanische Ureinwohner, die Meth produzieren, Pflanzendünger als legale Drogen in London, wenn einer eine Reise tut, dann kann er was berichten.
Die Weltenbummlerinnen Laura Jung und Josephine Porath besuchten Jenz Steiner am 22. März im Funkhaus Prenzlauer Berg. Kurz danach brachen sie wieder auf zu neuen Ufern und verließen die Stadt in Richtung Südamerika. Die komplette Sendung kann man hier frei runterladen.
In der nächsten Sendung, am dritten Dienstag im April, dreht sich alles ums Thema Tschernobyl. Steiners strahlender Studiogast ist dann Super-Producer Suff Daddy.



Playlist:
Doctor Do - Steinerowitsch
Ekipazh - Mama
Howie Rak - Funky Gentlemen
DJ Bulet - Zeit für Legitimation
Mukkefanatikah - Das ist Pankow
Furious - Ssuhause is an Schönsten
Michael Jaeckel - untitled
Hannes Fischer - 93 'til Infinity Souls of Mischief Remix
Icke und Er - Berlin
Andan - Party a rara mix
Paspatu und Jeff Mace - Schein für mich
via Berlin Joe - The Soul of Carmen Miranda
Lowendtheory 19 - Gaslampkiller Mix

Pankow

Montag, März 21, 2011

Funkhaus Prenzlauer Berg im März


Wenn man sich auf der ganzen Welt zuhause fühlt, spielt es keine Rolle, woher man kommt.
Die Fotografin Laura Jung und die Autorin Josephine Porath kommen zwar aus Berlin,
bleiben aber nicht mehr lange. Bald brechen sie auf nach Südamerika.
Dabei sind sie erst vor einigen Monaten aus London zurückgekehrt und haben in Friedrichshain
eine vorübergehende Bleibe gefunden. Die Koffer sind bereits gepackt.
Kurz bevor beide den Berliner Boden verlassen, holt Jenz Steiner sie ins Funkhaus Prenzlauer Berg,
frisch geimpft gegen Antriebslosigkeit, Lethargie und Resignation.

Was treibt sie an? Wollen sie lediglich aus der sinnstiftenden Ferne die Enge ihrer Heimat bemessen, ihr Leben als Dauerurlaub genießen?
Was betrachten sie als ihre Mission?
Ihr erfahrt es am Dienstag, 22. März, ab 22.30 Uhr.
auf Pi-Radio, in Berlin auf 88,4 MHz.

Foto: http://ifyoulivedhere.squarespace.com/

Musses denn immer Berlin sein?

Montag, März 07, 2011

Ausgemariat

Pressemitteilung: Liebe Freunde des Club MARIA,

Die Maria war und ist immer ein besonderer Brocken von tollem Label gewesen und hat ja auch praktisch die aktuelle Location-Flut um den Ostbahnhof und die Spree eröffnet.
Da wo vor über 12 Jahren die Maria begann, stehen nun auch Postbahnhof, Berghain, Yaam, Bar 25, Kiki Blofeld ...
Die letzteren beiden mussten schon die Tore schließen und das Ende der Maria ist nun auch unvermeidlich.
Die Verwirklichung der Mega/Media/Multi-Spree Vision, die ein abgewirtschafteter Senat einer willigen Industrie anheimelte, lässt sich trotz Proteste nicht mehr aufhalten und schön längst nicht mehr bezahlen.
Die Maria geht aber nicht in Ärger, sondern bedankt sich ganz offiziell und von ganzem Herzen bei Ihrem Vermieter, dem Liegenschaftsfonds Berlin, der den Betrieb doch immer weiter, länger und durchaus engagiert möglich machte. Wir sehen dem Ende nicht mit Schrecken entgegen, sondern mit einer langen, turbulenten, tollen Geschichte, die jetzt ein Ende findet und sicher an anderer Stelle/Konstellation in die nächste Runde geht, denn "Jedem Ende wohnt ein Anfang inne"!
Dort wo heute noch in Abrisslaune geraved, gerockt und gefeiert wird, entstehen bald also Hotels, Wohnungen, und natürlich, was braucht man mehr in Berlin, geile Büroflächen.
Das wird die Hamburger Ludger Inholte Projektentwicklungsgesellschaft, kurz L.I.P. mit ihrer Kompetenz schon schaukeln.
Die Stadt verändert sich halt, sonst wäre sie ja auch keine Stadt.

So kündigt die Maria natürlich zum Abschluss eine Riesen-Abschieds-Sause an, die ihrem Ruf, stetig hervorragende Programmarbeit zu leisten, gerecht wird.

Freitag 20.05. - 23h
Alexander Kowalski, Tok Tok, Guido Schneider, Gebrüder Teichmann, Onze, Suzi Wong, Abe Duque, Adam X, Plastique de Reve, Bangkok Impact, Emerson, Holgi Star, Tim Thaler & FOST, Daniel Boon, Oliver Ton, Haito uva.

Samstag 21.05. - 23h
Modeselektor, Apparat & Skate, T.Raumschmiere, Thomas Fehlmann, Deadbeat, Fenin, Das Bierbeben, Barbara Preisinger, Strobocop, DJ Maxximus, Mackjiggah, The Birthdayparty Crew feat.: Jason Forrest, Em//e, Mr. Ouzo, Sly1 uva.
Und Austrinken Afterhour mit:
Triton, Prodomo, Max Montana, Enforcer, Rics, Leo Cubanero uva.

Ich hab leider nicht mitgemacht

Die Planungen für den Hauptbahnhof-Flashmob am 4. März waren schon voll im Gange, als ich davon erfuhr. Mitmachen traute ich mir nicht zu. Schließlich waren da Leute vom Staatsballett mit dabei. Das Resultat im Videoformat hat mich aber auch sehr bewegt, vorm Rechner - quasi.

Samstag, Februar 26, 2011

Funkhaus im März

Die nächste Sendung aus dem Funkhaus Prenzlauer Berg läuft am 29. März, 22.30 Uhr bis Mitternacht auf Pi-Radio.de, in Berlin 88,4 MHZ. (Foto: piradio.de)

Download Funkhaus Prenzlauer Berg vom 22. Februar



Das Ensemble "THEATER MACHT STAAT" besuchte am Dienstag Jenz Steiner im Funkhaus Prenzlauer Berg. Am 3.,5. und 6. März kann man die fünf jungen Schauspielerinnen in der Friedrichshainer Theaterkapelle in der Boxhagener Straße 99, 10245 Berlin für 12 Euro besuchen. Download der kompletten Sendung (200 MB, mp3) . Den Trailer zur Sendung (4 MB, mp3) gibt es hier.
















Playlist

DJ Breaque - Beat Fight Mix Seite 1
Anis - Dans tes yeux
Frequenzstrom - Mad World RMX
Dexter und Maniac - Popcorn
The Solar System - Trapped on Venus
Die Wallerts - Wer will pünktliche Züge sehen
Die Wallerts - Ringbahn
Die Wallerts - Horch was fährt im Bahnhof ein
Toro Camino - Deadmold Session
Melinee - Tacheles
Melinee - Berlin
Melinee - melanchomique
Krampfhaft - live beim Close Watch Festival
Morlockk Dilemma - Schmetterlingseffekt
Monokle und Galun - happy sun
Drumhid - The Bell
DJ Rufflow - Beat Fight Mix Seite 2

Dienstag, Februar 22, 2011

Theater macht Radio

















Das Ensemble "Theater Macht Staat" gestern live bei Jenz Steiner im Funkhaus Prenzlauer Berg auf Piradio.de 88,4 MHz. Foto: Theater Macht Staat

Das junge SchauspielerInnen-Ensemble Theater Macht Staat im Studio in der Berliner Lottumstraße und führte einige Szenen des neuen Stücks "Mensch ohne Fleisch" live nackt vorführen.

Download hier (200 MB, mp3)

Montag, Februar 21, 2011

Tschö Klub der Republik

"hi leute, so nun sind wir offiziel informiert worden: der kdr fällt definitiv ab dem 1.5.2012 einem hotel + tiefgarage zum opfer...wir werden uns also nach neuen räumen umsehen müssen...;-((auch wenn wir nicht glauben das es soo schöne nochmal gibt)..."

gerade bei Facebook gefunden

Früher war nicht alles besser

Vor allem nicht 1965. Aber zumindest konnte man auch noch kurz nach dem Bau der Mauer mit der Straßenbahn der BVB durch die Leipiger Straße fahren, oder bis zur Jannowitzbrücke oder quer durch Treptow - bis nach Baumschulenweg. Die Strecken durch die Kollwitzstraße und die Schönhauser Allee zwischen Kastanienallee und Rosa-Luxemburg-Platz waren da allerdings auch schon dicht, wie man auf diesem Streckennetz von 1965 erkennt.
.

Samstag, Februar 19, 2011

Alles Asche

Ich wollte gerade lüften, klappte das Fenster an und ein schwarzgraues Ascheschnippselchen landete auf meinem Fensterbrett.
Nanu. Grauer Qualm trübte meine Sicht aufs Haus gegenüber.
In die Kunststoffmülltonnen soll man doch keine glühende Asche einwerfen.
Die jüngeren Hinterhausbewohner kennen sich aber mit Öfen und Asche noch nicht so gut aus. Zuhause kam die Wärme ja immer aus der Heizung.

Die Flammen aus der Mülltonne tanzten inzwischen lustig und munter bis auf die Höhe des ersten Stocks und wollten sich gerade an den umliegenden Sträuchern vergreifen.
Alle paar Sekunden knallte es laut, weil irgendwas in der Tonne in die Luft flog.

Da hab ich doch mal bei der Feuerwehr angerufen.
Auf dem Hof und dem Nachbargrundstück zückten ein etwas betagterer und ein jüngerer Herr das Mobiltelefon - und filmten die Flammen. Das macht man heute so.

Sieben Minuten hat die Feuerwehr gebraucht - von der Oderberger Straße bis hier.
Der Zugführer kam allein auf den Hof, warf einen Blick auf die Tonne, funkte und verschwand wieder. Zwei Minuten später kamen zwei Feuerwehrler auf den Hof, einer mir einem Schlauch über die Schulter.

Schutzbrille auf und Wasser marsch! Die Flammen schienen gespürt zu haben, dass es ihnen nun an den Kragen geht und türmten sich nochmal richtig auf, bevor sie - wie der restliche Hof - in schwarzblauem Qualm verschwanden. Die benachbarte Mülltonne begann schon an der Seite zu schmelzen und bekam bei -2 Grad noch eine Abkühlung.

Zwei Polizisten kamen auf den Hof, suchten am hellichten Tag mit Taschenlampen nach Hinweisen auf eine mögliche Brandstiftung und verschwanden kurz nach den Feuerwehrleuten.

... doch der Schornsteinfeger ist es nicht


Schönhauser Allee Ecke Pappelallee, Foto: M. Schrepel

Sonntag, Februar 13, 2011

Made in GDR

Einer der besten Dokumentarfilme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe.

Historische Aufnahmen

Das Orchestre Miniature in the Park spielt ausschließlich auf Kinderinstrumenten, hier zum Beispiel vorm verschwindenden Bahnhof Ostkreuz. Am 18. Februar kann man die 27 Musikerinnen und Musiker im Salon Puschel live erleben, Reichenberger Straße 111.


SOMMER IN PARIS

Orchestre Miniature in the Park | Myspace Music Videos

Dienstag, Januar 25, 2011

VOSIFA zu Gast im Funkhaus Prenzlauer Berg

Die Gruppe VOSIFA aus dem Nordosten Berlins war gestern zu Gast im Funkhaus Prenzlauer Berg - nicht ganz ohne aktuellen Anlass. Die Organisatorinnen und Organisatoren des jährlichen Festivals Open Air for Open Minds eröffnen morgen im Klub Königsstadt in Prenzlauer Berg eine Ausstellung, die einen Einblick in deren Arbeit der letzten Jahre gibt.

Die komplette Sendung kann man hier runterladen (200 MB, mp3). Einen kurzen Trailer zur Sendung gibt es hier. Playlist steht unten. Die nächste Sendung aus dem Funkhaus Prenzlauer Berg läuft bereits am 22. Februar, 22.30 auf Pi-Radio 88,4 MHz.


..::FREE DOWNLOAD::..

Playlist

Bodenstandig - Der Tag geht
Ekipazh - Deti Peremen
The Boys Next Door
Garcia Maria - Many Places
Doctor Do - Bastards Remix
Audio 88 und Sir Serch - Lego Ego
Bodenstandig - Theo
Morlockk Dilemma - Schmetterlingseffekt
Yassin - Daheim
Bodenstandig - Karl Dieter

Freitag, Januar 14, 2011

Der musikalische Durchbruch der Behmstraßenbrücke



Über die Behmstraßenbrücke war eine Flucht in den Westen unmöglich. Das ist 25 Jahre her. Auf der Behmstraßenbrücke habe ich Inline-Skaten gelernt und mich dabei tierisch auf die Fresse gepackt. Das ist 14 Jahre her. Auf der Behmstraßenbrücke hat Rapper Torch aus Heidelberg sein Gewalt-oder-Sex-Video gedreht. Das ist elf Jahre her. Auf der Behmstraßenbrücke entstand auch eine Szene des neuen Videos "Nothing Safe" von Project Mooncircle Künstlerin Graciela Maria. Das ist noch gar nicht so lange her. Seit heute ist es online!

PROBLEMBÄR Die letzte Begehung (2)

PROBLEMBÄR Die letzte Begehung (1)



"Die Kastanienallee vor der Umbau. Stadtrat Kirchner im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, die weder seinen Sanierungsplänen, noch seiner Art der Bürgerbeteiligung etwas abgewinnen können. Aus aktuellem Anlass besucht der Problembär noch einmal die beliebte "Castingallee". (Teil 1)"

Eine Allee aus 1001 Nacht



Bald historische Bilder, denn die Meinungen des Bezirksamtes von Prenzlauer Berg Pankow und den Anwohnerinnen und Anwohnern der Kastanienallee über deren Zukunft gehen weit auseinander.

Mittwoch, Januar 12, 2011

Geplatzer Parteitag der Freiheit (11.01.2011)

Noch vor ein paar Jahren wäre es undenkbar gewesen, dass eine rechtspopulistische Partei ihren Parteitag in der Kastanienallee in Prenzlauer berg ausrichten will. Die Zeiten ändern sich.
Mehr zum Thema "geplatzter Freiheit-Parteitag in der GLS-Sprachschule" hier

Montag, Januar 10, 2011

Meine musikalischen Vorbilder: Herr Blum

Was wären wir ohne das Werk von Herr Blum?



Performance vonn Herr Blum im Tacheles mit "Gottstehmirbei". Zeitlich kann ich das leider nicht einordnen. Ich tippe mal auf Mitte Neunziger. Wir waren mal auf einer Geburtstagsfeier vom Herrn Blum. Irgendwann in den späten Neunzigern, irgendwo am östlichen Stadtrand. Der Tour-Drummer von Iggy Pop war da, wir waren da und viele lustige Leute, die alle viel älter waren als wir. Ein totes Ferkelchen drehte sich am Spieß und ich war der Erste, der ein Messer in das arme Tier rammte. Sowas mache ich nicht mehr.

Samstag, Januar 08, 2011

Unter einen Hauptbahnhof stelle ich mir etwas anderes vor

Heute habe ich meinen Weihnachtsgast zum Bahnhof begleitet.
Jeder Besuch des Berliner Hauptbahnhofs führt mir erneut vor Augen: wer dieses Monstrum projektiert hat, kann selbst kein Bahnfahrer sein. Acht Minuten Koffer schleppen, um vom S-Bahnsteig zum Gleis 8 zu kommen. Unter einer schier endlosen Reihe leuchtender Weihnachtssterne gehen hässliche Typen in dunkelblauen Arbeitsanzügen mit ihren Kötern und Maschinenpistolen Gassi. Jede zweite Rolltreppe ist außer Betrieb. Doch eine Erleichterung gab es im neuen Erlebniscenter der Bahn: die neue Menüführung an den Fahrkartenautomaten. Trotzdem: Das Jahr 2011 habe ich mir als Kind anders vorgestellt.



Aus der Zeit des Übergangs: Der völlig intakte Lerther Stadtbahnhof kurz vor seinem Abriss. Umsteigezeit zum Zug auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig: 9-15 Sekunden

Mittwoch, Januar 05, 2011

Dienstag, Januar 04, 2011

365 Tage Arnswalder Platz

Prenzlauer Berg Kalender für 2011

Zwei Kalender mit lokalem Bezug sind mir für 2011 ins Auge gefallen. Einmal der Bernd-Heyden-Kalender zum Bildband Berlin, Ecke Prenzlauer aus dem Lehmstedt-Verlag für 19,90 Euro, dann der Pfefferwerk-Stadtteilkalender der AG Stadtteilgeschichte im Nachbarschaftshaus am Teuroburger Platz für sieben Euro. Den bekommt man hier. Ich habe mich aber in diesem Jahr für keinen von beiden entschieden, sondern mir den "Leipziger Impressionen" Kalender, ebenfalls aus dem Hause Lehmstedt, zugelegt. Die Fotos von Roger und Renate Rössing aus drei Jahrzehnten in der Messestadt sind auch sehr atmosphärisch. Jetzt zieren sie mein Badezimmer.

Solidarität mit durchsuchten Buchläden

Montag, Januar 03, 2011

Ellenbogen, Ellenboden, sei doch nicht so ungezogen

Solidarität mit durchsuchten Buchläden


Der Fahrkartenautomat war heute kaputt. Immer wenn ich auf Einzelfahrschein AB geklickt habe, zeigte das Display 2,30 Euro an. Bei einer Viererkarte stand da was von 8,20 Euro. Mein erster Gedanke: "Kann doch wohl nicht wahr sein!" Da verzichtete ich mal auf den gültigen Fahrausweis. Es geht ja auch ohne. Heute hätten die eh keinen Kontrolleur losgeschickt. Der wäre nicht mehr heil nach Hause gekommen, nachdem der Kurier mit seiner S-Bahn-Traueranzeige auf Seite 1 die Stimmung ordentlich angehozt hat - bei -4 Grad und drei Schneeflöckchen auf den den Gleisen.

Wenn man sich bei der Kälte nach zwanzig Minuten am ehemaligen S-Bahnhof Schönhauser Allee in eine völlig überfüllte S-Bahn quetschen darf, stauen sich schon gelegentlich leicht aggressive Gefühle an. Da schreit der Bauarbeiter schon auch mal eine junge Mutter an, warum sie ihr "Dreckskind mit inne S-Bahn schleifen muss" und entschuldigt sich im gleichen Atemzug. "Tutma Leid, aber mich kotzt dit hier allet maßlos an. Kann Dein Balg janüscht dafür". Ich stehe direkt daneben.

S-Bahnhof Greifswalder Straße: Ich war so clever und stieg kurz mit aus, obwohl ich noch zwei Stationen vor mir hatte, damit die Fahrgäste weiter hinten noch eine Chance haben, den Waggon zu verlassen. Zum Dank rammte mir ein Halbstarker in Holzfällerjacke seinen Ellenbogen mit voller Wucht ins Brustbein. Das war weder dankbar noch nett. Aber beim Box- und Karate-Training habe ich schon härtere Hiebe einstecken müssen. Das hat mich fit gemacht für das Überleben in den Öffentlichen Verkehrsmitteln Berlins.

Das preiswerteste Kampfsport-Training der Stadt gibt es in den Hochschulsportzentren der TU. FU und Humboldt-Universität. Fünf Euro für Studierende, 20 Euro für Mitarbeiter und 60 Euro für Externe pro Semester.

Artikel im Neuen Deutschland zum Thema

Sonntag, Januar 02, 2011

Schnee von yesterday



Noch vor ein paar Wochen wollte keiner recht dran glauben, dass solche Videoaufnahmen vor Mai 2011 wieder möglich wären. Nun sind sie nicht nur Schnee von gestern, sondern schon Schnee vom letzten Jahr. Als die ersten u-Bahn-Züge wieder über den "Magistratsschirm" rollten, ließ die BVG von Street-Promoterinnen in hässlichen Jacken kleine Schokoladenstückchen mit angeklebten Entschuldigungsschreiben verteilen. "Davon fährt de U-Bahn och nich schnella.", waren die dankend ablehnenden Worte eines Fahrgasts zwischen Pankow und Eberswalder Straße.

Berliner Befindlichkeiten zum Jahreswechsel


Dieser offene Brief der Null30 machte in den vergangenen Tagen seine Runde durchs Netz. Das Problem ist nicht neu, das Thema alt und ausgelutscht. Man kann viel meckern. Das ist berechtigt und auch gut so. Klar, Freiräume für subkulturelles Leben in Berlin sind rar geworden. Doch letztendlich ist die Kulturlandschaft einer Stadt immer nur die Summe des kulturellen Engagements der Menschen, die in ihr leben.

Von Nichts kommt bekanntlich nichts. Wehmut und Resignation helfen wenig beim Vernetzen, beim Aufbauen neuer alternativer Strukturen in der Stadt, beim Erobern neuer Freiräume.
Ja, es ist ein steiniger Weg, wenn man wieder fast bei Null anfangen muss.
Ja, Behörden und Immobilien-Bosse haben wenig Verständnis für Dinge, die keine Rendite bringen. Doch das war vor 20 Jahren nicht wirklich anders.

Natürlich! Die Aktiven von damals sind sarkastisch, alt und müde geworden oder unterscheiden sich nicht mehr von denen, gegen die sie mal gewettert und gekämpft haben. Der nachrückenden Generation mangelt es an Tatendrang und revolutionärem Geist. Schließlich ist sie in einer Welt aufgewachsen, in der man alles kaufen kann und fertige Produkte vor die Nase gesetzt bekommt. Ein Leben im Komplettpaket.

Vielleicht stört sie das gar nicht mal. Vielleicht war die Zeit der kleinen Klubs, der Hinterhoftheater und Hausprojekte, der Streetjams und Indoor-Sessions nur ein kleiner Wimpernschlag der Berliner Stadtgeschichte, der schon bald in Vergessenheit geraten sein wird. Mehr Mär als Mythos.

Ich bin jedenfalls froh, das miterlebt zu haben und versuche im Kleinen - mit meinen Mitteln - dieser Stadt das zurück zu geben, was ich von ihr bekommen habe.

Samstag, Januar 01, 2011

Jetzt kommt 2011



Das war vor einem Jahr. Jetzt kommt ein neues Jahr. Ein frohes NEUES JAHR!