Ja
Nein
Ungültig
Ja %
Nein %
Ung %
Abendgymnasium, Pasteurstr. 7 - 11, Nr. 913
90
227
1
28,3
71,4
0,3
Abendgymnasium, Pasteurstr. 7 - 11, Nr. 917
160
385
2
29,3
70,4
0,4
Bezirksamt, Haus 6, Fröbelstr. 17, Nr. 616
80
245
1
24,5
75,2
0,3
Bezirksamt, Haus 6, Fröbelstr. 17, Nr. 617
136
277
5
32,5
66,3
1,2
Bornholmer GS, Speiseraum, Ibsenstr. 17, Nr. 601
86
224
0
27,7
72,3
0
Brotfabrik, Caligariplatz 0, Nr. 701
109
132
1
45
54,5
0,4
Carl-Humann-GS, R. 011, Scherenbergstr. 7, Nr. 709
154
291
2
34,5
65,1
0,4
Carl-Humann-GS, R. 012, Scherenbergstr. 7, Nr. 710
135
353
1
27,6
72,2
0,2
Carl-Humann-GS, R. 013, Scherenbergstr. 7, Nr. 711
50
138
1
26,5
73
0,5
Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, Görschstr. 42 - 44, Nr. 317
178
433
1
29,1
70,8
0,2
Freie Evang. Schule, Christburger Str. 14, Nr. 808
95
286
3
24,7
74,5
0,8
GS am Kollwitzplatz, Knaackstr. 67, Nr. 803
80
152
2
34,2
65
0,9
GS am Kollwitzplatz, Knaackstr. 67, Nr. 806
106
186
2
36,1
63,3
0,7
GS am Planetarium, Ella-Kay-Str. 47, Nr. 801
137
242
1
36,1
63,7
0,3
GS am Teutoburger Platz, Templiner Str. 3, Nr. 816
127
344
2
26,8
72,7
0,4
GS an der Marie, Christburger Str. 7, Nr. 809
171
325
4
34,2
65
0,8
Gustave-Eiffel-Schule, Hanns-Eisler-Str. 78 - 80, Nr. 907
170
279
2
37,7
61,9
0,4
Heinrich-Roller-GS, Heinrich-Roller-Str. 18, Nr. 814
166
380
0
30,4
69,6
0
Heinrich-Schliemann-OS, Dunckerstr. 64, Nr. 612
114
263
1
30,2
69,6
0,3
Heinrich-Schliemann-OS, Dunckerstr. 64, Nr. 713
84
164
2
33,6
65,6
0,8
Homer-GS, Pasteurstr. 10 - 12, Nr. 914
113
184
0
38
62
0
Karl-Friedrich-Schinkel-OS, Erich-Weinert-Str. 70, Nr. 708
94
168
0
35,9
64,1
0
Karl-Friedrich-Schinkel-OS, Erich-Weinert-Str. 70, Nr. 712
182
364
2
33,2
66,4
0,4
Käthe-Kollwitz-OS, Dunckerstr. 65 - 66, Nr. 615
88
277
1
24
75,7
0,3
Käthe-Kollwitz-OS, Dunckerstr. 65 - 66, Nr. 618
95
286
0
24,9
75,1
0
Kinder- und Jugendhaus, Saarbrücker Str. 23, Nr. 815
70
177
0
28,3
71,7
0
Kinder- und Jugendhaus, Saarbrücker Str. 23, Nr. 817
72
157
0
31,4
68,6
0
Kita Pinocchio, Belforter Str. 11, Nr. 812
96
225
5
29,4
69
1,5
Kita Schwalbennest, Diesterwegstr. 10, Nr. 804
142
350
2
28,7
70,9
0,4
Kita Zwergenhausen, Jablonskistr. 33, Nr. 807
133
430
0
23,6
76,4
0
Kita, Schivelbeiner Str. 12, Nr. 605
107
330
0
24,5
75,5
0
Kita, Schivelbeiner Str. 12, Nr. 606
162
425
2
27,5
72,2
0,3
Kurt-Schwitters-OS, Greifswalder Str. 25, Nr. 915
166
354
1
31,9
67,9
0,2
OSZ Bürowirtschaft, Pappelallee 30 - 31, Nr. 614
63
115
2
35
63,9
1,1
OSZ Bürowirtschaft, Pappelallee 30 - 31, Nr. 619
122
229
1
34,7
65,1
0,3
Paul-Linke-GS, Pieskower Weg 39, Nr. 906
167
315
1
34,6
65,2
0,2
Paul-Linke-GS, Pieskower Weg 39, Nr. 908
39
88
0
30,7
69,3
0
Schule am Senefelderplatz, Schönhauser Allee, Nr. 802
71
181
1
28,1
71,5
0,4
Schule am Senefelderplatz, Schönhauser Allee, Nr. 810
156
328
0
32,2
67,8
0
Schule am Senefelderplatz, Schönhauser Allee, Nr. 811
84
185
0
31,2
68,8
0
Seniorenbegegnung, Paul-Robeson-Str. 15, Nr. 603
84
207
1
28,8
70,9
0,3
Seniorenbegegnung, Paul-Robeson-Str. 15, Nr. 604
175
395
0
30,7
69,3
0
Seniorenbegegnungsstätte, Grellstr. 14, Nr. 714
64
151
1
29,6
69,9
0,5
Seniorenbegegnungstätte, Husemannstr. 12, Nr. 805
78
161
0
32,6
67,4
0
Seniorenbegegnunsstätte, Am Friedrichshain 15, Nr. 916
110
258
3
29,6
69,5
0,8
Seniorenstiftung, Gürtelstr. 32, Nr. 905
103
210
1
32,8
66,9
0,3
Seniorenstiftung, Gürtelstr. 32a, Nr. 904
38
98
0
27,9
72,1
0
Seniorenstiftung, Stavanger Str. 26, Nr. 602
69
155
2
30,5
68,6
0,9
Staatl. Ballettschule, Erich-Weinert-Str. 103, Nr. 707
92
160
1
36,4
63,2
0,4
Staatl. Ballettschule, Erich-Weinert-Str. 103, Nr. 715
99
224
1
30,6
69,1
0,3
Tesla-OS, Rudi-Arndt-Str. 18, Nr. 918
137
284
1
32,5
67,3
0,2
Tesla-OS, Rudi-Arndt-Str. 18, Nr. 919
93
219
1
29,7
70
0,3
Thomas-Mann-GS, Greifenhagener Str. 58, Nr. 609
109
289
0
27,4
72,6
0
Thomas-Mann-GS, Greifenhagener Str. 58, Nr. 611
144
305
1
32
67,8
0,2
Volkshochschule, Prenzlauer Allee 227 - 228, Nr. 813
76
156
1
32,6
67
0,4
Briefwahl
6612
11960
114
35,4
64
0,6
Bezirk Gesamt
26905
51989
245
34
65,7
0,3
Dienstag, April 29, 2008
Braucht P-Berg noch ein Krankenhaus?
Der Klinikkonzern will seine Standorte neu konzipieren. Wegen hoher Kosten fiel der Gewinn 2007 geringer aus. Nun steht Berlins fünftgrößtem Arbeitgeber ein turbulentes Jahr ins Haus.
Für den fünftgrößten Arbeitgeber in Berlin steht ein turbulentes Jahr an: Der Konzern, der zum Ende des Jahres das Krankenhaus Prenzlauer Berg in ein ambulantes Ärztezentrum umwandeln möchte, plant noch weitere Umstrukturierungen. So sollen alle genutzten Gebäude – von denen laut Geschäftsführer Joachim Bovelet 80 Prozent denkmalgeschützt seien – „in vernünftiger Weise umgebaut werden“. Nicht jedes Zimmer habe ein Badezimmer, die Stationen seien viel zu groß und dadurch wirtschaftlich nicht tragbar. Pflegerisch könnten sie aber mit privaten Häusern sehr gut mithalten.
Vivantes machte im Jahr 2007 ein Plus von 2,1 Millionen Euro – das sind fünf Millionen weniger als im Vorjahr. Zurückzuführen sei dies auf die erhöhte Mehrwertsteuer, gestiegene Energiekosten, den Solidaritätsbeitrag für die gesetzlichen Krankenkassen und Sanierungskosten sowie hohe Nachzahlungen. „ Nur durch enorme Einsparungen konnten wir diesen Gewinn erzielen“, sagte Bovelet am Montag bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Um den sogenannten Masterplan, der bis 2015 umgesetzt werden soll, zu verwirklichen, hatte der Konzern 80 Millionen Euro Fördergelder beim Senat beantragt. 37,5 Millionen seien „nun im Gespräch“, sagte Bovelet.
Vivantes wolle sich ab 2009 für seine Mitarbeiter an dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes orientieren. Seit 2004 werden die Beschäftigten nach dem Notfallplan „Tarifvertrag Sicherung Vivantes“ bezahlt, der damals eingerichtet wurde, um Schließungen zu vermeiden. Der Tarifvertrag läuft Ende des Jahres aus. Er beinhaltet den Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie auf Lohnerhöhungen. Die Tarifpolitik sei ein Problem, weil den Kliniken durch die Budgets keine finanziellen Spielräume blieben. „Im Mai wird es erste Gespräche mit den Gewerkschaften Verdi und Marburger Bund geben“, gab Bovelet bekannt. Die Streiks der Ärzte und die daraufhin erlangten Gehaltszulagen stellten starke Belastungen für das Unternehmen dar, sagte der Vivantes-Chef.
Zu Spekulationen über die Schließung des Wenckebach-Klinikums in Tempelhof wollte sich die Geschäftsführung nicht äußern. Vivantes beschäftigt 10 000 Menschen als Vollzeitkräfte; hinzu kommen noch rund 3000, die in verschiedenen Teilzeitmodellen arbeiten. Die Personalkosten machen 70 Prozent der Klinikausgaben aus.
Die umstrittene Schließung der Klinik Prenzlauer Berg stehe fest, sagte Bovelet. Die starke Konkurrenz von Ärztezentren und -praxen in dem Stadtteil sei „eine ernst zu nehmende Konkurrenz“, gab Bovelet zu. Er stellte aber in Aussicht, dass sich das neue Vivantes-Ärztezentrum dort auf Kinder-und Jugendpsychiatrie konzentrieren wolle. Liva Haensel
(Liva Haensel, Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 29.04.2008)
Für den fünftgrößten Arbeitgeber in Berlin steht ein turbulentes Jahr an: Der Konzern, der zum Ende des Jahres das Krankenhaus Prenzlauer Berg in ein ambulantes Ärztezentrum umwandeln möchte, plant noch weitere Umstrukturierungen. So sollen alle genutzten Gebäude – von denen laut Geschäftsführer Joachim Bovelet 80 Prozent denkmalgeschützt seien – „in vernünftiger Weise umgebaut werden“. Nicht jedes Zimmer habe ein Badezimmer, die Stationen seien viel zu groß und dadurch wirtschaftlich nicht tragbar. Pflegerisch könnten sie aber mit privaten Häusern sehr gut mithalten.
Vivantes machte im Jahr 2007 ein Plus von 2,1 Millionen Euro – das sind fünf Millionen weniger als im Vorjahr. Zurückzuführen sei dies auf die erhöhte Mehrwertsteuer, gestiegene Energiekosten, den Solidaritätsbeitrag für die gesetzlichen Krankenkassen und Sanierungskosten sowie hohe Nachzahlungen. „ Nur durch enorme Einsparungen konnten wir diesen Gewinn erzielen“, sagte Bovelet am Montag bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Um den sogenannten Masterplan, der bis 2015 umgesetzt werden soll, zu verwirklichen, hatte der Konzern 80 Millionen Euro Fördergelder beim Senat beantragt. 37,5 Millionen seien „nun im Gespräch“, sagte Bovelet.
Vivantes wolle sich ab 2009 für seine Mitarbeiter an dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes orientieren. Seit 2004 werden die Beschäftigten nach dem Notfallplan „Tarifvertrag Sicherung Vivantes“ bezahlt, der damals eingerichtet wurde, um Schließungen zu vermeiden. Der Tarifvertrag läuft Ende des Jahres aus. Er beinhaltet den Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie auf Lohnerhöhungen. Die Tarifpolitik sei ein Problem, weil den Kliniken durch die Budgets keine finanziellen Spielräume blieben. „Im Mai wird es erste Gespräche mit den Gewerkschaften Verdi und Marburger Bund geben“, gab Bovelet bekannt. Die Streiks der Ärzte und die daraufhin erlangten Gehaltszulagen stellten starke Belastungen für das Unternehmen dar, sagte der Vivantes-Chef.
Zu Spekulationen über die Schließung des Wenckebach-Klinikums in Tempelhof wollte sich die Geschäftsführung nicht äußern. Vivantes beschäftigt 10 000 Menschen als Vollzeitkräfte; hinzu kommen noch rund 3000, die in verschiedenen Teilzeitmodellen arbeiten. Die Personalkosten machen 70 Prozent der Klinikausgaben aus.
Die umstrittene Schließung der Klinik Prenzlauer Berg stehe fest, sagte Bovelet. Die starke Konkurrenz von Ärztezentren und -praxen in dem Stadtteil sei „eine ernst zu nehmende Konkurrenz“, gab Bovelet zu. Er stellte aber in Aussicht, dass sich das neue Vivantes-Ärztezentrum dort auf Kinder-und Jugendpsychiatrie konzentrieren wolle. Liva Haensel
(Liva Haensel, Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 29.04.2008)
Ich kenne keinen Ludwig Trepte, aber er spazierte neulich durchs Bötzowviertel, mit der Welt
Er ist erst 19 Jahre alt und schon Grimme-Preisträger und Gewinner der Goldenen Kamera als bester Nachwuchsschauspieler. Unterwegs mit Ludwig Trepte in Prenzlauer Berg. In seinem Viertel, das für ihn das Mystische verloren hat
Ludwig Trepte überlegt lange, bevor er eine Antwort gibt. Er ringt mit sich. Nicht, dass er nicht weiß, was er sagen soll, nein, er sucht nach den Worten, die am treffendsten beschreiben, was er denkt. Und Ludwig Trepte denkt viel, er macht sich Gedanken über Waisenkinder in Peru, über die Figuren, die er als Schauspieler verkörpern soll sowieso, über Talent, Besitz, Verlust. Während andere 19-Jährige vielleicht versuchen, bei möglichst vielen Mädchen zu landen, sagt Ludwig Trepte Dinge wie "Liebe ist unausweichlich". Er meint das ernst.
Treffpunkt ist die Hufelandstraße in Prenzlauer Berg. Der Bötzowkiez, bei starkem Wind heute und Sonnenschein. Ludwig Trepte ist hier aufgewachsen.
Ludwig Trepte - vielleicht kennt nicht jeder seinen Namen, aber dieses Gesicht, ausdrucksstark, mit ernsten, braunen Augen, interessiert, erwachsen, trotzdem neugierig, verschmitzt, das kennt man. Von der Kinoleinwand, aus dem Fernsehen, dem Tatort "Schatten der Angst" zum Beispiel, der im türkischstämmigen Milieu in Ludwigshafen spielte und dessen Ausstrahlung wegen der Brandkatastrophe in einem Ludwigshafener Wohnhaus, bei dem neun Türken ums Leben kamen, um acht Wochen auf Anfang April verschoben wurde. Ludwig Trepte, 1,69 Meter groß, braune Locken bis über die Ohren, Lederjacke, Jeans. Eine Zigarette rauchend steht er da, zehn Minuten vor der verabredeten Zeit.
Seine Eltern, die Mutter eine Ergotherapeutin, der Vater, Stefan Trepte, ein bekannter Musiker in der DDR-Rockszene, hatten eine Wohnung nicht weit vom Treffpunkt, in der Pasteurstraße, einer Parallelstraße der Hufelandstraße. Bis sich die Eltern trennten, das war, als Ludwig Trepte fünf Jahre alt war, lebten sie hier zu dritt zusammen, danach weiter zu zweit.
Er kennt jede Ecke zwischen Volkspark Friedrichshain und Greifswalder Straße. Bilder kommen in ihm hoch, als wir in die Esmarchstraße einbiegen, Kindheitserinnerungen. Hier ist seine Grundschule, hier wohnten seine Freunde, hier war sein Kiez. Das Straßenbild habe sich stark verändert, sagt Ludwig Trepte.
An den Mauerfall kann er sich natürlich nicht erinnern, er war zu jung, aber an die alten Häuser, die schmutzig grauen und die braunen bröckelnden Fassaden im Oststadtteil Prenzlauer Berg. Jetzt: überall Baustellen, Gerüste. Die meisten Häuser strahlen in frischen Pastellfarben, unsanierter Baubestand ist kaum noch zu sehen. Ludwig Trepte bedauert das. "Das Rustikale, das Mystische verschwindet", sagt er. Er mochte das, rustikal und mystisch. Scheinbare Gegensätze, aber nur auf den ersten Blick. Straßenzüge, die etwas erzählen. Ein altes Haus mit unsanierter Fassade fällt ihm ein, das Foto will er unbedingt vor eben diesem Haus machen.
An der Ecke Esmarch-/Liselotte-Herrmann-Straße bleiben wir stehen. Das "Esmarch-Eck" hat noch geschlossen, es ist früher Vormittag. Draußen wirbt eine Tafel mit der "Lady's Night, jeden Donnerstag!". "Hat was von einer Stampe", sagt Ludwig Trepte und zündet sich eine weitere Zigarette an. Stampe, damit meint er so etwas wie Spelunke, eine urige Eckkneipe mit vielen Stammgästen und kaum Laufkundschaft. "So eine Bar, in der ein Detlef und ein Harald am Tresen sitzen, Abend für Abend."
Er meint sich zu erinnern, dass "Der Rote Kakadu" hier gedreht wurde, ein DDR-Liebesdrama mit Jessica Schwarz, Max Riemelt und Ronald Zehrfeld in Hauptrollen. Ludwig Trepte war damals, 2004, nicht dabei. "Leider", sagt er.
Er hätte dabei sein können, er wusste schon früh, dass er es ernst meint, mit der Schauspielerei. Im Alter von zwölf Jahren spielte Ludwig Trepte im "Tatort" mit, "Bienzle und der heimliche Zeuge". Um ungehindert drehen zu dürfen, verließ er das Gymnasium, mit 16 machte er seinen Realschulabschluss und ließ die Schule bleiben. Seither hat er jedes Jahr mehrere Filme gedreht, insgesamt sind es jetzt 20. Am kommenden Mittwoch startet sein neuester Film "1. Mai - Helden bei der Arbeit" in den Kinos. Er nimmt privaten Schauspielunterricht, er sagt: "Ich halte nichts von Naturtalent."
Den Beruf ernst nehmen, das bedeutet für Ludwig Trepte: Mit seiner Lehrerin Sigrid Andersson Drehbücher durchgehen, Szenen proben, die Rolle kennenlernen, unermüdlich ist er da. "Zuerst liest man das Drehbuch, liest das Drehbuch, liest das Drehbuch - immer und immer wieder." Um ein Gefühl für die Figur zu bekommen, die er spielen soll, zu verstehen, wie sie tickt. "Das Drehbuch ist das Skelett, man selbst gestaltet das Fleisch, den Charakter", sagt er. Inspiration findet er auf Spaziergängen, in der Natur, aber auch unter Menschen, auf der Straße. "Schauspielerei hat viel mit Beobachten zu tun, es ist wichtig, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen, neugierig zu sein." Um sich in eine Figur hineinzuversetzen, brauche er "manchmal nur eine Unterhose". Ein Kleidungsstück, um die Rolle zu verinnerlichen. "Dann wieder wühlt man tage- und nächtelang, bis irgendwann endlich das richtige Gefühl da ist." Er liest und fühlt und erneuert sich ständig. Stehen bleiben, das wäre für Ludwig Trepte wohl der Anfang vom Ende.
Wir gehen die Liselotte-Herrmann-Straße entlang in Richtung Friedrichshain. Er halte es mit Sokrates, sagt er: "Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden." Dabei ist dieser 19-Jährige, der viel älter wirkt als Altersgenossen, schon so vieles: Ausgezeichnet mit der Goldenen Kamera als bester Nachwuchsschauspieler, Adolf-Grimme-Preisträger (für "Guten Morgen, Herr Grothe"), Max-Ophüls-Preisträger (für seine Rolle in "Keller - Teenage Wasteland"). Trotzdem: Bloß nicht ausruhen. "Ausruhen heißt stehen bleiben", sagt er. Ludwig Trepte will lernen, und zwar von den Besten.
Mit Henry Hübchen drehte er ("ein unglaublich präziser Perfektionist"), mit Ulrich Mühe ("der pausenlos gearbeitet hat"), mit Götz George ("sehr introvertiert, sehr zurückgezogen, immer perfekt vorbereitet"). Und von allen nahm er etwas mit, lernte von ihnen. Die Leidenschaft, die Intensität, die Unermüdlichkeit - das alles steckt in ihm. Bei der Arbeit findet er Gleichgesinnte.
In einem der vielen Interviews kurz nach der Verleihung der Goldenen Kamera sagte er, die Anfragen von Journalisten würden mehr, doch an Rollenangeboten käme "genauso viel Mist wie vorher". Ja, der Mist, sagt er nun und überlegt lange, die inzwischen vierte Zigarette im Mundwinkel, mit "Mist" habe er Dinge gemeint, die ihn nicht weiterbringen - "momentan". "Ich bin natürlich gerade in einer Situation, in der ich zeigen muss, warum ich diese Auszeichnungen bekommen habe", sagt er und raucht. "Auch mir selbst."
Das Problem seiner Branche sei, sagt er, dass es "unglaublich viele Schauspieler und wenig gute Rollen" gebe. "Das muss schon ein großer Traum sein." Der Traum von Ludwig Trepte, ein guter Schauspieler zu sein, ist groß. Groß genug, um das alles, den Konkurrenzdruck, den Neid, die Kritik, auszuhalten. Sich weiterzuentwickeln. Nie stehen zu bleiben.
Entlang der Westseite des Parks spazieren wir in Richtung St. Bartholomäus-Kirche die Straße Am Friedrichshain herunter. Ludwig Trepte fingert die fünfte Zigarette aus der Schachtel. Hier, zwischen Häuserfronten auf der einen und Bäumen auf der anderen Seite, weht der Wind besonders stark. Die Glut frisst sich durch das Zigarettenpapier. Ludwig Trepte raucht in kurzen Zügen. "Ich bin auf der Suche nach dem, was ich wirklich will", sagt er plötzlich. "Ich meine, was mich treibt, wer ich bin", sagt er und holt gleich die nächste Zigarette hervor. "Ich gerate immer wieder ins Strudeln."
Er meint nicht so ein gefährliches, lebensbedrohendes Strudeln. Es könne auch etwas Gutes sein, sich neu zu entdecken, sich neu zu erfinden. Findet er. "Das ist wichtig für diesen Beruf." Halt in diesem ewigen Strudel gebe ihm die Liebe. Auch so ein Thema.
Intensiv lebt er auch sie. Während der Dreharbeiten zum Film "Ein Teil von mir", in dem er mit Karoline Teska ein jugendliches Paar spielte, verliebten sich die beiden Hauptdarsteller ineinander. Er sagt: "Karoline ist die Liebe meines Lebens." Eine junge Schauspielerin, die privat niemandem etwas vorspiele. Er überlegt kurz, "sie ist wahrhaftig", sagt er dann.
Die beiden wohnen in einer Altbauwohnung ganz in der Nähe, im Kollwitzkiez. "Liebe ist plötzlich da", sagt Ludwig Trepte, seine dunklen Augen strahlen. "Sie trifft einen, wenn man sie nicht erwartet, und dann ist es wie eine Explosion." Und man selbst, mittendrin, könne nichts mehr dagegen tun. Liebe eben, unausweichlich.
(lokale Kopie; Welt am Sonntag)
Ludwig Trepte überlegt lange, bevor er eine Antwort gibt. Er ringt mit sich. Nicht, dass er nicht weiß, was er sagen soll, nein, er sucht nach den Worten, die am treffendsten beschreiben, was er denkt. Und Ludwig Trepte denkt viel, er macht sich Gedanken über Waisenkinder in Peru, über die Figuren, die er als Schauspieler verkörpern soll sowieso, über Talent, Besitz, Verlust. Während andere 19-Jährige vielleicht versuchen, bei möglichst vielen Mädchen zu landen, sagt Ludwig Trepte Dinge wie "Liebe ist unausweichlich". Er meint das ernst.
Treffpunkt ist die Hufelandstraße in Prenzlauer Berg. Der Bötzowkiez, bei starkem Wind heute und Sonnenschein. Ludwig Trepte ist hier aufgewachsen.
Ludwig Trepte - vielleicht kennt nicht jeder seinen Namen, aber dieses Gesicht, ausdrucksstark, mit ernsten, braunen Augen, interessiert, erwachsen, trotzdem neugierig, verschmitzt, das kennt man. Von der Kinoleinwand, aus dem Fernsehen, dem Tatort "Schatten der Angst" zum Beispiel, der im türkischstämmigen Milieu in Ludwigshafen spielte und dessen Ausstrahlung wegen der Brandkatastrophe in einem Ludwigshafener Wohnhaus, bei dem neun Türken ums Leben kamen, um acht Wochen auf Anfang April verschoben wurde. Ludwig Trepte, 1,69 Meter groß, braune Locken bis über die Ohren, Lederjacke, Jeans. Eine Zigarette rauchend steht er da, zehn Minuten vor der verabredeten Zeit.
Seine Eltern, die Mutter eine Ergotherapeutin, der Vater, Stefan Trepte, ein bekannter Musiker in der DDR-Rockszene, hatten eine Wohnung nicht weit vom Treffpunkt, in der Pasteurstraße, einer Parallelstraße der Hufelandstraße. Bis sich die Eltern trennten, das war, als Ludwig Trepte fünf Jahre alt war, lebten sie hier zu dritt zusammen, danach weiter zu zweit.
Er kennt jede Ecke zwischen Volkspark Friedrichshain und Greifswalder Straße. Bilder kommen in ihm hoch, als wir in die Esmarchstraße einbiegen, Kindheitserinnerungen. Hier ist seine Grundschule, hier wohnten seine Freunde, hier war sein Kiez. Das Straßenbild habe sich stark verändert, sagt Ludwig Trepte.
An den Mauerfall kann er sich natürlich nicht erinnern, er war zu jung, aber an die alten Häuser, die schmutzig grauen und die braunen bröckelnden Fassaden im Oststadtteil Prenzlauer Berg. Jetzt: überall Baustellen, Gerüste. Die meisten Häuser strahlen in frischen Pastellfarben, unsanierter Baubestand ist kaum noch zu sehen. Ludwig Trepte bedauert das. "Das Rustikale, das Mystische verschwindet", sagt er. Er mochte das, rustikal und mystisch. Scheinbare Gegensätze, aber nur auf den ersten Blick. Straßenzüge, die etwas erzählen. Ein altes Haus mit unsanierter Fassade fällt ihm ein, das Foto will er unbedingt vor eben diesem Haus machen.
An der Ecke Esmarch-/Liselotte-Herrmann-Straße bleiben wir stehen. Das "Esmarch-Eck" hat noch geschlossen, es ist früher Vormittag. Draußen wirbt eine Tafel mit der "Lady's Night, jeden Donnerstag!". "Hat was von einer Stampe", sagt Ludwig Trepte und zündet sich eine weitere Zigarette an. Stampe, damit meint er so etwas wie Spelunke, eine urige Eckkneipe mit vielen Stammgästen und kaum Laufkundschaft. "So eine Bar, in der ein Detlef und ein Harald am Tresen sitzen, Abend für Abend."
Er meint sich zu erinnern, dass "Der Rote Kakadu" hier gedreht wurde, ein DDR-Liebesdrama mit Jessica Schwarz, Max Riemelt und Ronald Zehrfeld in Hauptrollen. Ludwig Trepte war damals, 2004, nicht dabei. "Leider", sagt er.
Er hätte dabei sein können, er wusste schon früh, dass er es ernst meint, mit der Schauspielerei. Im Alter von zwölf Jahren spielte Ludwig Trepte im "Tatort" mit, "Bienzle und der heimliche Zeuge". Um ungehindert drehen zu dürfen, verließ er das Gymnasium, mit 16 machte er seinen Realschulabschluss und ließ die Schule bleiben. Seither hat er jedes Jahr mehrere Filme gedreht, insgesamt sind es jetzt 20. Am kommenden Mittwoch startet sein neuester Film "1. Mai - Helden bei der Arbeit" in den Kinos. Er nimmt privaten Schauspielunterricht, er sagt: "Ich halte nichts von Naturtalent."
Den Beruf ernst nehmen, das bedeutet für Ludwig Trepte: Mit seiner Lehrerin Sigrid Andersson Drehbücher durchgehen, Szenen proben, die Rolle kennenlernen, unermüdlich ist er da. "Zuerst liest man das Drehbuch, liest das Drehbuch, liest das Drehbuch - immer und immer wieder." Um ein Gefühl für die Figur zu bekommen, die er spielen soll, zu verstehen, wie sie tickt. "Das Drehbuch ist das Skelett, man selbst gestaltet das Fleisch, den Charakter", sagt er. Inspiration findet er auf Spaziergängen, in der Natur, aber auch unter Menschen, auf der Straße. "Schauspielerei hat viel mit Beobachten zu tun, es ist wichtig, mit offenen Augen durch das Leben zu gehen, neugierig zu sein." Um sich in eine Figur hineinzuversetzen, brauche er "manchmal nur eine Unterhose". Ein Kleidungsstück, um die Rolle zu verinnerlichen. "Dann wieder wühlt man tage- und nächtelang, bis irgendwann endlich das richtige Gefühl da ist." Er liest und fühlt und erneuert sich ständig. Stehen bleiben, das wäre für Ludwig Trepte wohl der Anfang vom Ende.
Wir gehen die Liselotte-Herrmann-Straße entlang in Richtung Friedrichshain. Er halte es mit Sokrates, sagt er: "Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden." Dabei ist dieser 19-Jährige, der viel älter wirkt als Altersgenossen, schon so vieles: Ausgezeichnet mit der Goldenen Kamera als bester Nachwuchsschauspieler, Adolf-Grimme-Preisträger (für "Guten Morgen, Herr Grothe"), Max-Ophüls-Preisträger (für seine Rolle in "Keller - Teenage Wasteland"). Trotzdem: Bloß nicht ausruhen. "Ausruhen heißt stehen bleiben", sagt er. Ludwig Trepte will lernen, und zwar von den Besten.
Mit Henry Hübchen drehte er ("ein unglaublich präziser Perfektionist"), mit Ulrich Mühe ("der pausenlos gearbeitet hat"), mit Götz George ("sehr introvertiert, sehr zurückgezogen, immer perfekt vorbereitet"). Und von allen nahm er etwas mit, lernte von ihnen. Die Leidenschaft, die Intensität, die Unermüdlichkeit - das alles steckt in ihm. Bei der Arbeit findet er Gleichgesinnte.
In einem der vielen Interviews kurz nach der Verleihung der Goldenen Kamera sagte er, die Anfragen von Journalisten würden mehr, doch an Rollenangeboten käme "genauso viel Mist wie vorher". Ja, der Mist, sagt er nun und überlegt lange, die inzwischen vierte Zigarette im Mundwinkel, mit "Mist" habe er Dinge gemeint, die ihn nicht weiterbringen - "momentan". "Ich bin natürlich gerade in einer Situation, in der ich zeigen muss, warum ich diese Auszeichnungen bekommen habe", sagt er und raucht. "Auch mir selbst."
Das Problem seiner Branche sei, sagt er, dass es "unglaublich viele Schauspieler und wenig gute Rollen" gebe. "Das muss schon ein großer Traum sein." Der Traum von Ludwig Trepte, ein guter Schauspieler zu sein, ist groß. Groß genug, um das alles, den Konkurrenzdruck, den Neid, die Kritik, auszuhalten. Sich weiterzuentwickeln. Nie stehen zu bleiben.
Entlang der Westseite des Parks spazieren wir in Richtung St. Bartholomäus-Kirche die Straße Am Friedrichshain herunter. Ludwig Trepte fingert die fünfte Zigarette aus der Schachtel. Hier, zwischen Häuserfronten auf der einen und Bäumen auf der anderen Seite, weht der Wind besonders stark. Die Glut frisst sich durch das Zigarettenpapier. Ludwig Trepte raucht in kurzen Zügen. "Ich bin auf der Suche nach dem, was ich wirklich will", sagt er plötzlich. "Ich meine, was mich treibt, wer ich bin", sagt er und holt gleich die nächste Zigarette hervor. "Ich gerate immer wieder ins Strudeln."
Er meint nicht so ein gefährliches, lebensbedrohendes Strudeln. Es könne auch etwas Gutes sein, sich neu zu entdecken, sich neu zu erfinden. Findet er. "Das ist wichtig für diesen Beruf." Halt in diesem ewigen Strudel gebe ihm die Liebe. Auch so ein Thema.
Intensiv lebt er auch sie. Während der Dreharbeiten zum Film "Ein Teil von mir", in dem er mit Karoline Teska ein jugendliches Paar spielte, verliebten sich die beiden Hauptdarsteller ineinander. Er sagt: "Karoline ist die Liebe meines Lebens." Eine junge Schauspielerin, die privat niemandem etwas vorspiele. Er überlegt kurz, "sie ist wahrhaftig", sagt er dann.
Die beiden wohnen in einer Altbauwohnung ganz in der Nähe, im Kollwitzkiez. "Liebe ist plötzlich da", sagt Ludwig Trepte, seine dunklen Augen strahlen. "Sie trifft einen, wenn man sie nicht erwartet, und dann ist es wie eine Explosion." Und man selbst, mittendrin, könne nichts mehr dagegen tun. Liebe eben, unausweichlich.
(lokale Kopie; Welt am Sonntag)
P-Berg Actor
Seit 20 Jahren lebt Schauspielerin Dana Golombek, gebürtige Brandenburgerin, in Berlin. Sie ist kreuz und quer durch die Stadt gezogen. Mittlerweile wohnt Dana Golombek zwischen Wasserturm, Kollwitzplatz und Bötzowviertel. Der Wasserturm, 1877 erbaut, ist das Wahrzeichen von Prenzlauer Berg. Dana genießt die angenehme Atmosphäre auf der grünen Plattform ringsum den „dicken Herrmann“, Berlins ältesten Wasserturm. Einfach hinsetzen und gemütlich ein Buch lesen. Nur empfehlen kann die Schaupielerin einen „Sundowner“ mit dem Liebsten. Der Ausblick auf die vielen schönen Bars, Cafés und Straßen zum Flanieren ist großartig. „Man fühlt sich hier oben ein bisschen über Allem.“
Dana stört die selbstgefällige Ignoranz einiger hinzugezogener Bewohner von Prenzlauer Berg. Die Schauspielerin vermisst die Freundlichkeit beim gemeinsamen Umgang miteinander. „Alle haben Kinder, trotzdem guckt jeder nur auf sich.“ Dadurch geht das kaputt, was Prenzlauer Berg so sympathisch gemacht hat. In den Neunzigern belebten Künstler und Filmschaffende die Gegend, heute sind es die Anwälte und Architekten der Filmschaffenden, die in den sanierten Altbau ziehen. Die stetig gestiegenen Kosten haben eine Verlagerung der Kreativenszene nach Friedrichshain zur Folge - der Zauber schwindet.
Weiter zum Artikel von Sophie Guggenberger
Tagesspiegel vom 29.04.2008
Dana stört die selbstgefällige Ignoranz einiger hinzugezogener Bewohner von Prenzlauer Berg. Die Schauspielerin vermisst die Freundlichkeit beim gemeinsamen Umgang miteinander. „Alle haben Kinder, trotzdem guckt jeder nur auf sich.“ Dadurch geht das kaputt, was Prenzlauer Berg so sympathisch gemacht hat. In den Neunzigern belebten Künstler und Filmschaffende die Gegend, heute sind es die Anwälte und Architekten der Filmschaffenden, die in den sanierten Altbau ziehen. Die stetig gestiegenen Kosten haben eine Verlagerung der Kreativenszene nach Friedrichshain zur Folge - der Zauber schwindet.
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Tagesspiegel vom 29.04.2008
Sonntag, April 27, 2008
In letzter Sekunde abgestimmt
Jetzt ist der Volksentscheid über die Zukunft des Berliner Flughafens Tempelhof endlich beendet.
Die Abstimmungslokale schlossen um 18.00 Uhr. In letzter Sekunde bin ich noch in mein Abstimmungslokal gerannt. Keine Ahnung, ob es was gebracht hat. Das Endergebnis soll nach Angaben der Landes-Abstimmungsleiters Schmidt von Puskás gegen 23.00 Uhr bekannt gegeben werden.
Die Beteiligung war wohl eher mäßig. Bis 16.00 hatten laut Abstimmungsleitung 28,3 Prozent der Berechtigten ihr Votum abgegeben, das sind fast 20 Prozent weniger als bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus 2006. Mal sehen, was rauskommt.
Damit der Antrag auf Weiterbetrieb angenommen wird, müssen etwa 610-tausend Berliner mit Ja stimmen. Das Ergebnis ist jedoch rechtlich nicht bindend.
Die Abstimmungslokale schlossen um 18.00 Uhr. In letzter Sekunde bin ich noch in mein Abstimmungslokal gerannt. Keine Ahnung, ob es was gebracht hat. Das Endergebnis soll nach Angaben der Landes-Abstimmungsleiters Schmidt von Puskás gegen 23.00 Uhr bekannt gegeben werden.
Die Beteiligung war wohl eher mäßig. Bis 16.00 hatten laut Abstimmungsleitung 28,3 Prozent der Berechtigten ihr Votum abgegeben, das sind fast 20 Prozent weniger als bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus 2006. Mal sehen, was rauskommt.
Damit der Antrag auf Weiterbetrieb angenommen wird, müssen etwa 610-tausend Berliner mit Ja stimmen. Das Ergebnis ist jedoch rechtlich nicht bindend.
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