Montag, August 13, 2007
Die armen Briten
Sechs Tourie-Teenies aus Großbritannien haben sich am Samstagmorgen im P-Berg beim Taggen an Hauswände busten lassen. Zwei Cans beschlagnahmt, Farbe an den Fingern und Stress mit dem Betreuer. Nicht gut! Springers Morgenpost hat den jungen Touristen einen kleinen Artikel gewidmet.
Donnerstag, August 09, 2007
Mehr Kinder - Kindermeer, 6479 Neugeborene im ersten Quartal
Der Baby-Boom geht weiter. In Berlin wurden im ersten Quartal 2007 knapp fünf Prozent mehr Kinder geboren als im selben Zeitraum des Vorjahrs. Bundesweit stieg die Geburtenzahl nur um 0,4 Prozent.
Bald gibt es mehr Neugeborene als Eingeborene. Im ersten Quartal 2007 kamen in der Stadt 6479 Kinder zur Welt, 310 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies berichtet die Berliner Morgenpost von heute. Anfang des Jahrtausends hatten demnach noch rund zehn Prozent weniger Kinder in Berlin das Licht der Welt erblickt. Fast jedes zweite der Neugeborenen hat heute Eltern ohne Trauschein.
Bald gibt es mehr Neugeborene als Eingeborene. Im ersten Quartal 2007 kamen in der Stadt 6479 Kinder zur Welt, 310 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies berichtet die Berliner Morgenpost von heute. Anfang des Jahrtausends hatten demnach noch rund zehn Prozent weniger Kinder in Berlin das Licht der Welt erblickt. Fast jedes zweite der Neugeborenen hat heute Eltern ohne Trauschein.
In den Innenstadtbezirken werden die meisten Kinderwägen geschoben. In Mitte, Prenzlauer Berg (Pankow) und Friedrichshain(-Kreuzberg) liegt der Anteil der Neugeborenen je 1000 Einwohner deutlich über dem Berliner Durchschnitt. Allein Friedrichshain-Kreuzberg verzeichnet im ersten Quartal 2007 einhundert Geburten mehr als im Vorjahreszeitraum, Pankow 79. Mehr als die Hälfte des Zuwachses kommt aus diesen beiden Bezirken.
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Freiheit statt Angst

Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 22. September 2007 werden besorgte Bürgerinnen und Bürger in Berlin unter dem Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße gehen. Treffpunkt ist der Pariser Platz (Brandenburger Tor) um 14.30 Uhr.
Freitag, August 03, 2007
Inszenierung als Alpha-Männchen-Rapper
"Rapper brechen keine Tabus, sondern bedienen vielmehr eine rassistische Wahrnehmung, in der schon im Voraus festgelegt ist, wie der "Neger" oder der "Kanake" zu sein hat.", meint Murat Güngör in der taz von heute. Um als Gangsta-Rapper sichtbar zu werden, müsse man Stereotype wie "kriminelle Vergangenheit", "Omnipotenz" und "Gewalt" aufrufen. Diese ästhetischen Codes seien aber häufig rassistisch und sexistisch gefärbt, meint der taz-Autor.
Der Erfolg von Gangsta-Rappern würde zudem mit einer Verschärfung des Jugendstrafvollzugs einhergehen. Auf der einen Seite werde das Drogendealer-Dasein von der Unterhaltungsindustrie ästhetisch glorifiziert. Andererseits verschärfe der Staat die Kontrolle über klandestine Jugendgruppen.
Dabei trügen die rückständigen Bilder, die vom vermeintlichen Ghetto reproduziert werden, nur dazu bei, die wahren sozialen Probleme in vielen Einwanderervierteln zu verdecken: von Arbeitslosigkeit, fehlenden Bildungschancen, Ausgrenzung von Frauen und Schwulen, repressiven Ausländergesetzen bis zu den schwierigen ökonomischen Bedingungen, unter denen viele Familien leiden müssen, so Güngör weiter. Den ganzen Artikel kann man hier nachlesen.
Der Erfolg von Gangsta-Rappern würde zudem mit einer Verschärfung des Jugendstrafvollzugs einhergehen. Auf der einen Seite werde das Drogendealer-Dasein von der Unterhaltungsindustrie ästhetisch glorifiziert. Andererseits verschärfe der Staat die Kontrolle über klandestine Jugendgruppen.
Dabei trügen die rückständigen Bilder, die vom vermeintlichen Ghetto reproduziert werden, nur dazu bei, die wahren sozialen Probleme in vielen Einwanderervierteln zu verdecken: von Arbeitslosigkeit, fehlenden Bildungschancen, Ausgrenzung von Frauen und Schwulen, repressiven Ausländergesetzen bis zu den schwierigen ökonomischen Bedingungen, unter denen viele Familien leiden müssen, so Güngör weiter. Den ganzen Artikel kann man hier nachlesen.
Donnerstag, August 02, 2007
Sowas filmt man nicht
In Russland kommt man schnell mal in Spionageverdacht. Besonders wenn man - wie der ukrainische Journalist Grigori Pasko - die russische Pazifikflotte beim Verklappen atomarer Abfälle im Japanischen Meer filmt. Dafür saß der Schreiberling erstmal 21 Monate in Untersuchungshaft und nach seiner Verurteilung vier Jahre im Straflager.
Sein Tagebuch half ihm, dem Wahnsinn standzuhalten. Jetzt hat er es im Göttinger Wallstein-Verlag veröffentlicht.
Grigori Pasko wurde 1962 in der Ukraine geboren. Er war als russischer Marineoffizier und Militärjournalist tätig. Im Jahr 2002 erhielt er den Menschenrechtspreis der Organisation „Reporter ohne Grenzen“. Sein Fall soll bald vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt werden.
PASKO, GRIGORI: Die rote Zone. Ein Gefängnistagebuch. Aus dem Russischen von Hannelore Umbreit. Wallstein Verlag, Göttingen 2006. 364 S., 24,90 Euro.
Sein Tagebuch half ihm, dem Wahnsinn standzuhalten. Jetzt hat er es im Göttinger Wallstein-Verlag veröffentlicht.
Grigori Pasko wurde 1962 in der Ukraine geboren. Er war als russischer Marineoffizier und Militärjournalist tätig. Im Jahr 2002 erhielt er den Menschenrechtspreis der Organisation „Reporter ohne Grenzen“. Sein Fall soll bald vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt werden.
PASKO, GRIGORI: Die rote Zone. Ein Gefängnistagebuch. Aus dem Russischen von Hannelore Umbreit. Wallstein Verlag, Göttingen 2006. 364 S., 24,90 Euro.
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