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Donnerstag, August 14, 2008

GLS-Sprachenschule will ins Stadtbad Oderberger Straße investieren

Die Umfrage zur Zukunft des Stadtbades Oderberger Straße lief gestern aus.
Nur drei Prozent der Teilnehmer vermuten, dass das Objekt ewig geschlossen bleibt. Ganze 20 Prozent vermuten, dass es dem Erdboden gleich gemacht wird. Den Umbau zum Kiezbad befürworten 34 Prozent der Befragten. Mit der Vermutung, dass in den Gemäuern ein Wellness-Pool mit Hotelbereich entstehen könnte, lagen 37 Prozent der Teilnehmer gar nicht so weit ab vom Schuss.

Jetzt meldet die GLS Sprachschule, die die Räumlichkeiten der ehemaligen Hauptschule Gustave Eiffel in der Kastanienallee 82 nutzt, Interesse an der benachbarten Immobilie an.
Sie will dort Übernachtungsmöglichkeiten und Studios für ihre Kursteilnehmer schaffen. Die Schule selbst bietet für ihre Gäste nur 50 Zimmer an und muss zusätzlich immer andere Hotelzimmer anmieten.

Dazu muss jedoch die Eigentümerin, die Stiftung Denkmalschutz Berlin das Bad verkaufen. Die will das Bad selbst sanieren, kann aber keine Gelder dafür akquirieren. Vor nicht langer Zeit wollte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das 17-Millionen-Euro-Projekt Wellnessbad mit Hotelbereich noch 2,5 Millionen Euro fördern, hatte dann aber einen Rückzieher gemacht.

Samstag, Oktober 27, 2007

Altsprech und Neusprech.

Der Begriff ABC-Schütze als Synonym für Schulanfänger hat einen militärischen Beigeschmack, jedoch kann man sich noch vorstellen, dass sich hinter dem Wort noch ein Mensch verbrirgt.
Wenn Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) von "überdurchschnittlichen Stückkosten" - im "Produktbereich 0883" und einem katastrophalen Rechnungsergebnis für 2006 spricht, bezieht er sich auf die vielen neuen Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in Berlin Pankow, genauer in Prenzlauer Berg. Bei Sätzen wie: "Die überdurchschnittlich hohen Stückkosten werden sich in allen Produkten der Oberschule widerspiegeln.", sollte man ins Grübeln kommen.

In Prenzlauer Berg ist das Schulchaos ausgebrochen. Realschulen wie die Karl-Friedrich-Schinkel-Schule sollen geschlossen werden. Eltern, die ihre Kinder in einer Schule anmelden wollen, müssen mit ihrer Stromrechnung nachweisen, dass sie in der Gegend nicht nur gemeldet sind, sondern auch wohnen.

Freitag, Oktober 26, 2007

Raus aus P-Berg, aber freiwillig

Eine regelrechte Fluchtbewegung löste der massive Wohnungsbau in Marzahn, Hohenschönhausen und Hellersdorf in den Achtzigern aus. Gründe gab es viele: Klo und ein richtiges Bad drinnen, Fahrstuhl, Müllschlucker, Fernwärme, Straßenbahn, Schule und Kindergarten vor der Tür, große und helle Höfe. Es gibt sie immer noch, die P-Berg-Flüchtlinge. Einer von ihnen heißt Cornelius Mangold. Er zog vor wenigen Jahren ins Hansaviertel. Die Zitty hat ihm einen Artikel gewidmet.

Freitag, September 28, 2007

P-Bergs Schulamt will junge Eltern durchleuchten

"Wir müssen kontrollieren, ob der Lebensmittelpunkt von Familien auch wirklich in der Wohnung liegt, die die Eltern für ihr Kind angeben", sagt Schulstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD).Neben der Meldebescheinigung will das Amt jetzt auch weitere Nachweise sehen: Mietverträge, Gas- und Stromverträge, Telefonrechnungen. Damit soll verhindert werden, dass Eltern aus anderen Wohngebieten, die sich zum Schein im Einzugsgebiet beliebter Grundschulen angemeldet haben, den Ortsansässigen die Plätze wegnehmen.

Freitag, September 14, 2007

P-Berg leidet unter Grundschulchaos

Die Einzugsgebiete der Grundschulen sollen nach Vorstellungen der Schulstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD) neu gegliedert werden. Einige Schulen sind beliebter als andere. Für viele Eltern ist das Grund genug, sich Scheinwohnsitze zuzulegen. Schließlich sollen die Sprösslinge optimale Bildungschancen haben. Diese Anmeldungen sollen nun, so berichtet heute der Berliner Kurier, fallabhängig überprüft werden.

Mittwoch, September 12, 2007

Humanistische Privatschule will in die Gürtelstraße

Das Schulgebäude in der Gürtelstraße wird nicht weiter vom Land genutzt. Jetzt interessiert sich der Humanistische Verband Deutschland für das Objekt und will dort die erste humanistische Privatschule Deutschlands seit 1933 gründen.
Mehr dazu im Tagesspiegel.

Sonntag, August 19, 2007

Kein Platz für Erstklässler im P-Berg

Zwar gehr die Zahl der Kinder, die in die Schule kommen, in Berlin zurück (von 28.300 auf 25.000), doch in Prenzlauer Berg quellen die Grundschulen bereits aus allen Näthen. Die Schulanfängerinnen müssen nun weite Schulwege in Kauf nehmen, berichtet der rbb.

Samstag, Juli 21, 2007

Gransee im P-Berg

"Fördert der märkische Sand die Beziehungen mehr als unser schmutziger Asphalt? Gibt es in Gransee mehr Liebe als in Berlin?", fragt sich Newcomer-Autorin Iris Schwarz (14) vom Schliemann-Gymnasium in der heutigen Ausgabe der Märkischen Allgemeinen Zeitung. Zum Artikel hier.